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Erwähle das Leben Kenneth Copeland 23 October Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede.

Wenn du die Wahl zwischen Leben und Tod hättest, was würdest du wählen? Die Antwort scheint naheliegend zu sein. Aber in Wirklichkeit ist sie es nicht.

Weißt du, sich für den Tod zu entscheiden, bedeutet nicht zwangsläufig, sich von der nächsten Felsenklippe herunterzustürzen. Es ist viel differenzierter als das.

Die Bibel sagt, dass Tod bedeutet, fleischlich gesinnt und im gegenwärtigen Weltlauf verstrickt zu sein. Die Bibel sagt uns auch, was Leben ist: “Mein Sohn, merke auf meine Worte, denn sie sind das Leben …!” (Sprüche 4:20-22).

Weltlich gesinnt zu sein, bedeutet Tod. Wort-gesinnt zu sein, bedeutet Leben!

Im 10. Kapitel des Lukas-Evangeliums finden wir eine Geschichte, welche dieses Prinzip ausgezeichnet verdeutlicht. Es ist die Geschichte von Maria und Martha. Bestimmt kennst du sie. Maria saß zu Jesu Füßen und hörte Seiner Lehre zu, während Martha in der Küche hantierte, um für sie alle das Essen zuzubereiten.

Schließlich hielt es Martha nicht mehr länger aus. Sie ging zu Jesus und sagte: “Herr, kümmert es Dich nicht, dass mich meine Schwester die ganze Arbeit alleine tun lässt? Sage ihr doch, dass sie mir helfen soll!” Jesus antwortete ihr: “Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eines aber ist Not: Maria hat das gute Teil erwählt, das soll nicht von ihr genommen werden!” (Lukas 10:41,42)

Maria hatte alles beiseite gelegt, damit sie das Wort hören konnte. Doch Martha hatte den scheinbar wichtigen Tätigkeiten des Lebens den Vorzug vor dem Wort gegeben. Sie hatte Tod gewählt, nicht Leben.

Merkst du, wie leicht es ist, da hineinzugeraten? “Aber Bruder Copeland”, sagst du, “wenn ich nicht meine ganze Zeit den Tätigkeiten des Lebens widmete, dann würde mein Leben aus den Fugen geraten!”

Oh, tatsächlich? Martha dachte das vermutlich auch. Wahrscheinlich befürchtete sie, dass alle diese Leute hungrig weggehen müssten, wenn sie kein Abendessen für sie zubereiten würde. Aber sie wären nicht hungrig geblieben. Jesus hatte zuvor auf wundersame Weise ganze Menschenmengen gesättigt und Er hätte es auch in Marthas Haus tun können. Sie hätte sich ebenfalls zu Jesu Füßen niederlassen können und zusammen einen Festschmaus auf Gottes Kosten haben können!

Mache nicht den Fehler, den Martha beging! Verstricke dich nicht so sehr in die Angelegenheiten des Lebens, dass du aus einem Versäumnis heraus den Tod wählst. Entscheide dich, das Wort an die erste Stelle zu setzen. Erwähle das Leben!

Scripture Reading: Römer 8:5-13