Daily Devotionals
KCM
Paddle stromaufwärts Kenneth Copeland 08 August Herr, stelle eine Wache an meinen Mund, bewahre die Tür meiner Lippen.

Glaubst du wirklich, dass du deinen Mund bewachen musst? Die meisten Gläubiger tun es nicht. Du kannst es feststellen, wenn du ihren Gesprächen zuhörst. Sie bekunden beispielsweise, sie würden Gott bezüglich ihrer Gesundheit vertrauen. Aber gleichzeitig machen sie Bekenntnisse wie: “Ich bin ganz sicher, dass ich die Grippe erwischen werde. Ich habe sie jedes Jahr. Du wirst sehen, mir wird es elender gehen als einem armen Hund …”

Bekommen solche Leute das, was sie sagen?

Oh ja! Erkundige dich einige Wochen später bei ihnen und sie werden dir sogleich bestätigen, dass sie genauso krank geworden sind, wie sie es vorausgesagt hatten. Aber sehr wahrscheinlich werden sie dich ansehen, als hättest du den Verstand verloren, wenn du ihnen beizubringen versuchst, dass ein Zusammenhang zwischen ihren gesprochenen Worten und der Krankheit, die sie durchgemacht haben, besteht.

Vertieften sie sich ins Wort, um herauszufinden, was es über diesen Sachverhalt sagt, dann würden sie feststellen, dass die Worte, die sie sprechen, tatsächlich eine gewaltige Auswirkung auf ihr Leben haben. Sie würden erkennen, dass diese buchstäblich ihre Zukunft bestimmen. Wenn du ein wiedergeborener Gläubiger bist, dann hast du das machtvollste Beispiel, das es hierüber gibt, schon erfahren. Du glaubtest in deinem Herzen und bekanntest Jesus mit deinem Munde als deinen Herrn und du verändertest damit den ewigen Lauf deines Lebens. Du weißt aus erster Hand, wie machtvoll deine Worte sein können.

Und dennoch, wenn du so bist wie ich, wirst du auch feststellen, dass es schwer sein kann, konsequent glaubenserfüllte Worte zu sprechen. Ich bin nun seit mehr als 36 Jahren am Üben, und trotz all der Zeit, die ich damit verbracht habe und all den damit verbundenen Erfahrungen, ist es noch immer etwas, worüber ich andauernd wachen muss.

Du siehst, die Welt um dich herum befindet sich in einem negativen Strom. Wie ein reißender Fluss zieht sie immer an dir und versucht, dich dazu zu bringen, mit ihr zu strömen. Im Glauben zu leben und Worte des Glaubens zu sprechen, ist mit dem Versuch, stromaufwärts zu paddeln, zu vergleichen. Du kannst es tun – aber es ist ein hartes Stück Arbeit. Und es gibt nie eine Zeit, in der du es dir erlauben kannst, eine Pause einzulegen. Du brauchst dich nur ein wenig auszuruhen und du wirst sogleich beginnen, stromabwärts den Fluss hinunterzugleiten.

Triff gleich jetzt die Entscheidung, eine Wache vor die Tür deines Mundes zu stellen. Entscheide dich, deinen Mund beständig mit dem Wort Gottes zu füllen. “Merke auf meine Worte; neige dein Ohr zu meinen Reden!” (Sprüche 4:20). Lasse Gottes Wort dein Wächter sein und alles, was du sagst, wird dich ein wenig weiter stromaufwärts befördern.

Scripture Reading: Römer 10:8-17