Daily Devotionals
KCM
Reiße die Tür auf Kenneth Copeland 18 April Und Jesus setzte sich dem Opferstock gegenüber und schaute zu, wie das Volk Geld hineinlegte ... Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein ... Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: "... diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut alles, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt eingelegt."

Wolltest du schon einmal Gottes Aufmerksamkeit auf dich lenken? Nun, du kannst sie haben. Es gibt eine gewisse Art von Kühnheit, eine gewisse Art von Glauben beim Geben, die Seine Aufmerksamkeit immer auf sich zieht. Du kannst dies in Markus 12 sehen.

Lies dieses Kapitel und stelle dir die Situation vor, die darin beschrieben wird. Jesus saß beim Opferkasten und beobachtete, wie die Leute ihre Opfer einlegten. Wusstest du, dass einige scheinheilige Schaulustige mit Ihm dorthin gingen, um ebenfalls zuzusehen? Es war eine zwangsläufige Zurschaustellung von pharisäischen Traditionen, als jene wohlhabenden Führer hingingen, um an jenem Tag ihre Gaben einzulegen.

Inmitten dieser Szene trat diese arme Witwe auf und warf ihr Opfer ein. Ich kann sie mit meinem geistigen Auge gut sehen. Ich kann sie hören, wie sie zu sich selbst sagte: “Beim Ewigen, Allmächtigen und Lebendigen Gott, ich habe genug von dieser Armut ertragen. Ich habe es satt, nichts anderes als Mangel zu haben. Ich bin vielleicht jetzt noch eine arme Witwe, aber ich werde nicht länger eine bleiben. Ich werde eine ruinierte Witwe sein, wenn Gott hier nichts unternimmt, weil ich Ihm alles gebe, was ich bekommen habe!”

Und dann, wumm! Sie warf die letzten kleinen Geldstücke, die sie noch hatte, in das Opfer.

Weißt du was? Das hat die Aufmerksamkeit Jesu erregt. Er sagte: “Hört Mir alle zu! Ich möchte Mich mit euch über diese Frau unterhalten”, und Er begann zu predigen …

Was Jesus bewegte, war nicht nur die Tatsache, dass sie gab. Es war die Art, wie sie gab. Sie gab im Glauben – nicht aus Furcht. Sie hielt nicht inne, um nochmals zu überschlagen, was sie nicht hatte und zu sagen: “Junge, wenn ich das jetzt tue, werde ich morgen nichts zu essen haben.” Sie warf einfach kühn alles hinein, was sie hatte und erwartete von Gott, dass Er sich ihrer im Gegenzug annehmen würde.

Du und ich müssen dieselbe Haltung ergreifen. Wir müssen beginnen, unsere Opfergaben vertrauensvoll vor dem Herrn emporzuheben, sie kühn in Seinen Dienst einzubringen und als Gegenleistung Seine Segnungen zu erwarten.

Wenn du gerade jetzt ein Bedürfnis hast, dann lenke Gottes Aufmerksamkeit auf dich, indem du wie jene Witwe kühn gibst. Reiße die Tür deines Haushaltes auf, indem du alles, was du hast, Jesus zuwirfst. Lasse Gott wissen, dass Er deine Quelle ist.

Es wird nicht lange dauern, bis der Überfluss Gottes hereinströmen wird!

Scripture Reading: Markus 12:28-44